Spezialist
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Als Spezialist werden im Jagdhundwesen diejenigen Hunde bezeichnet, die durch ihre Rassemerkmale und ihre Ausbildung auf einen genau umrissenen Arbeitsbereich festgelegt sind. Während Schweißhunde ausschließlich dieser Gruppe zugerechnet werden, können die übrigen anerkannten Jagdhunderassen in der Regel mehrere Aufgabenfelder abdecken.
Im deutschsprachigen Raum war der Begriff historisch weiter gefasst: Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden in der jagdkynologischen Literatur, etwa im Standardlehrbuch zur Jägerprüfung von Ströse, als Spezialisten alle Hunde bezeichnet, die nicht den Gebrauchshunden zugerechnet wurden. Dazu zählten Feldhunde, Hühnerhunde, Waldhunde, Stöberhunde, Wasserhunde, Bracken und Erdhunde.
- siehe auch: Jagdgebrauchshund
- siehe auch: Vielseitiger Jagdgebrauchshund
Literatur
- Ströse, August: Neudammer Jäger-Lehrbuch. Leitfaden der Jagdkunde. Neudamm: Neumann, 1928, 2. Aufl. 1935
