Diller, Helmuth

Aus Jagdfibel
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Helmuth Diller (* 26. Oktober 1911 in Esslingen am Neckar; † 2. Dezember 1984 in München) war ein deutscher Tiermaler, Medailleur und Bildhauer, der für seine Münzen, Tierplastiken und Tierillustrationen bekannt war.

Diller entwarf 48 Medaillen über bedrohte Tierarten für den WWF, für den er auch zahlreiche Publikationen illustrierte. Viele seiner Werke wurden für den International Fund for Animal Welfare (IWAF) ausgewählt. Zu Beginn der 1980er Jahre schuf er das Emblem der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz, eine Riesen-Rappenantilope.

Zu den von Diller illustrierten Büchern zählen Rassehunde – Wildhunde sowie Klassifikation der Säugetiere: Monotremata, Marsupialia von Theodor Haltenorth (beide 1958), Last Survivors. The Natural History of 48 Animals in Danger of Extinction von Noel Simon und Paul Géroudet (1970), Säugetiere Afrikas und Madagaskars von Theodor Haltenorth (1977), Säugetiere. 181 Arten Europas von Detlef Schilling und Detlef Singer (1983) und Jagdkunde. Ein Lehrbuch zur Einführung in das Waidwerk von Fritz Nüßlein (1984). 2006 wurden seine Illustrationen für das Buch Der BLV-Tierführer für unterwegs: Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien, Insekten und andere von Michael Lohmann verwendet.

Werke

Weitere Informationen