Rehmuseum Berchtesgaden: Unterschied zwischen den Versionen

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''Die Sammlung trug Herzog Albrecht von Bayern (1905-1996) im Rahmen seiner Forschung über Rehe zusammen. Drei Buchpublikationen und eine Ehrendoktorwürde der Uni München spiegeln diese Leistungen wider.''
''Die Sammlung trug Herzog Albrecht von Bayern (1905-1996) im Rahmen seiner Forschung über Rehe zusammen. Drei Buchpublikationen und eine Ehrendoktorwürde der Uni München spiegeln diese Leistungen wider.''
''Die Trophäen, vom Herzog persönlich zusammengetragen, stammt aus dem Revier Weichselboden, Steiermark, sowie aus dem Revier Stammham bei Ingolstadt, dem Versuchsgatter Berg und einem spanischen Jagdrevier. Der damalige Direktor des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums, Bernd Ergert, konzipierte die seit 2005 in Berchtesgaden für Besucher zugängliche Ausstellung. Sie ist von internationalem Rang – ein Schmankerl für alle wildbiologisch Interessierten.'' Auto: [[Frank Pohlmann]]
''Die Trophäen, vom Herzog persönlich zusammengetragen, stammt aus dem Revier Weichselboden, Steiermark, sowie aus dem Revier Stammham bei Ingolstadt, dem Versuchsgatter Berg und einem spanischen Jagdrevier. Der damalige Direktor des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums, Bernd Ergert, konzipierte die seit 2005 in Berchtesgaden für Besucher zugängliche Ausstellung. Sie ist von internationalem Rang – ein Schmankerl für alle wildbiologisch Interessierten.'' Auto: [[Frank Pohlmann]]
== Weitere Informationen ==
*[https://schloss-berchtesgaden.de/de/rehmuseum/ Schloss Berchtesgaden - Rehmuseum (abgerufen am 23.06.2023)]
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Rehmuseum Wikipedia - Rehmuseum (abgerufen am 23.06.2022)]


== Literatur ==
== Literatur ==

Version vom 23. Juni 2022, 00:43 Uhr

Mitten im Berchtesgadener Land liegt ein Jagd- und Wohnsitz der Wittelsbacher. Das Schloss beherbergt ein Rehmuseum – ein Wissenschaftsvermächtnis, das jeden Jäger in seinen Bann zieht. Unter dem wuchtigen Laubengang der ehemaligen Stallungen bzw. des „Getreidekastens“ des Schlosses befindet sich die Tür zum Rehmuseum. Auf 700 qm Ausstellungsfläche bieten sich Reh, Reh und nochmals Reh. Um genau zu sein, bestaunt man nicht weniger als 3425 Abwurfstangen, 1290 Bock-, sowie 590 Geißen-(Ricken-) und Kitzschädel – die unzähligen Unterkiefer nicht zu vergessen. Die Sammlung trug Herzog Albrecht von Bayern (1905-1996) im Rahmen seiner Forschung über Rehe zusammen. Drei Buchpublikationen und eine Ehrendoktorwürde der Uni München spiegeln diese Leistungen wider. Die Trophäen, vom Herzog persönlich zusammengetragen, stammt aus dem Revier Weichselboden, Steiermark, sowie aus dem Revier Stammham bei Ingolstadt, dem Versuchsgatter Berg und einem spanischen Jagdrevier. Der damalige Direktor des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums, Bernd Ergert, konzipierte die seit 2005 in Berchtesgaden für Besucher zugängliche Ausstellung. Sie ist von internationalem Rang – ein Schmankerl für alle wildbiologisch Interessierten. Auto: Frank Pohlmann

Weitere Informationen

Literatur

  • Pohlmann, Frank: Jagdkult(o)uren. (Rehmuseum Berchtesgaden). Herzog Albrechts Schatz. in: Pirsch, 13/2015, S. 102-103