Walther Modell 9

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Walther Modell 9
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Allgemeine Informationen
Entwickler/Hersteller: Carl Walther GmbH
Herstellerland: Deutschland
Produktionszeit: 1921 - 1945
Waffenkategorie: Selbstladepistole
Technische Daten
Kailber 6,35 mm Browning
Länge
Höhe
Breite
Visierlänge
Lauflänge
Gewicht
Magazinkapazität
Abzugsgewicht
Abzugsweg
Laufprofil
Dralllänge

Schon 1907 gelang Fritz Walther, einer von fünf Söhnen des Firmengründers Carl Walther, die Konstruktion der ersten deutschen Westentaschenpistole im Kaliber 6,35 mm Browning. 1908 stellten Vater Carl Walther und Sohn Fritz Walther die Pistole, das „Modell 1“, vor, welche ab dem gleichen Jahr produziert wurde. Ab 1909 ging das „Modell 2“ in Produktion. Im Jahr 1910 folgten bereits die Pistolen „Modell 3“ und „Modell 4“. Um im Bereich militärische Waffen Fuß zu fassen brachte Walther 1915 das „Modell 6“ im Kaliber 9 × 19 mm auf den Markt, das, wie die Vorgängermodelle, als Rückstoßlader über einen unverriegelten Masseverschluss mit starker Verschlussfeder verfügte. Das „Modell 6“ ist konstruktiv ein vergrößertes „Modell 4“. Das ab 1917 hergestellte „Modell 7“ entsprach weitgehend seinen Vorgängermodellen, war aber als Taschenpistole für Stabsoffiziere konzipiert und entsprechend kleiner und wieder im Kaliber 6,35 mm ausgeführt. Das Kriegsende des Ersten Weltkrieges 1918 verschaffte Walther eine Zwangspause, die dafür genutzt wurde, um 1920 mit völlig neuen Konstruktionen aufzuwarten. Es entstand das „Modell 8“, das als konstruktiver ‚Urvater‘ der später folgenden Walther PP betrachtet wird. Die Pistole im Kaliber 6,35 mm trug erstmals für Walther ihre Modellbezeichnung auf dem aus einem Stück gefrästen Schlitten. 1921 wurde die frühe Modellreihe der Walther-Pistolen durch das „Modell 9“ fortgesetzt. Diese Taschenpistole war das kleinste Modell der Walther-Pistolen, sie wurde bis 1945 gefertigt.