Schweizerischer Jägerverband zur Hebung der Patentjagd und des Wildschutzes

Aus Jagdfibel
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In den Patentkantonen führte die Revierjagd-Bewegung des Allgemeiner Schweizerischen Jagdschutz-Verband dazu, dass sich die Jäger enger zusammenschlossen, um die freie Volksjagd zu erhalten und zu verteidigen. Im Jahr 1915 gründeten die Jägervereine von acht Kantonen des deutschen Sprachgebietes, die alle damals noch das Patentsystem kannten (Bern, Graubünden, Luzern, Neuchâtel, St. Gallen, Thurgau, Uri und Zürich), den Schweizerischen Jägerverband zur Hebung der Patentjagd und des Wildschutzes (SJHPV). Erster Präsident des zweiten Regionalverbandes der Deutschschweiz wurde Edouard Steiner.

Neben Diana Suisse mit ihren rund 5’000 Mitgliedern bestehen heute zwei weitere Regionalverbände. Auch der SJHPV wurde umgetauft; seit 1977 heisst der Verband der Patentjäger in der Deutschschweiz Schweizerischer Patentjäger- und Wildschutzverband (SPW). Dieser Verband ist der grösste und zählt etwa 16'000 Mitglieder. Der Verband der Tessiner Jäger, die Federazione dei cacciatori ticinesi (FCTI), zählt rund 3'000 Mitgliedern. [1]

Weitere Informationen

Einzelnachweise

  1. Von Diana zu JagdSchweiz – Geschichte des nationalen Jagdverbandes - auf JagdSchweiz (abgerufen am 21.06.2023)