Salzlecke

Aus Jagdfibel
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Stangensulze
Foto: Joachim Orbach

Salzlecken auch Stangensulzen, Stammsulzen, Stocksulzen genannt, dienen der Vergabe von Mineralien an das Wild.

Früher war es üblich das Salz (Natursalz, teilweise vermischt mit Fenchel, Eberwurzen, Aschwurz u.a.) innerhalb eines hölzernen oder steinernen Rahmen auf dem Boden auszubreiten.

Heute werden die Salzblöcke auf entrindeten Baumstämmen oder Totholz angebracht, sodas eine direkte Aufnahme durch das Wild nicht mehr möglich ist, sondern nur der salzige Stamm oder von dem darunter befindlichen Boden geleckt werden kann.

Stangen- oder Stammsulzen werden in einer Höhe von ca. 1,5 m angebracht, Stocksulzen auf Wurzelstümpfen gefällter Bäume. Letztere werden jedoch nicht mehr empfohlen, das Füchse diese gerne zur Markierung annehmen und somit verunreinigen.

Salzlecken werden bevorzugt im Frühjahr und Sommer vor allem von Reh- und Rotwild, Schwarzwild und Tauben angenommen.

siehe auch: Auffrischen
siehe auch: Barrensulze
siehe auch: Salzlecksteine

Weitere Informationen

Literatur