Rückstoßlader

Waffen diesen Typs nützen den Rückstoßimpuls des beim Schuss entstehenden Gasdrucks, um automatisch eine neue Patrone zu laden. Der Druck überträgt sich über die Patronenhülse auf Lauf und Verschluss, die sich -je nach Konstruktion- nach hinten bewegen, wobei der Verschluss die leere Hülse mitnimmt und auswirft. Die gespannte Schließfeder schnellt ihn wieder nach vorn, wobei er die nächste Patrone aus dem Magazin ins Patronenlager schiebt. Nach diesem Prinzip funktionieren die meisten Selbstladepistolen.
Alternative Konzepte sind Gasdrucklader.
Unverriegelter Rückstoßlader
Masseverschluss
Einfacher Masseverschluss
Masseverschluss mit Vorlaufzündung
Verzögerter Masseverschluss
Der verzögerte Masseverschluss, auch als gebremster Masseverschluss bezeichnet, ist eine Zwischenform zwischen dem verriegelten und dem nicht verriegelten Masseverschluss einer automatischen Waffe.
Verriegelte Rückstoßlader
Bei einem verriegelten Rückstoßlader (englisch: recoil operation) sind Lauf und Verschluss starr verriegelt. Beim Schuss laufen beide gemeinsam kurz zurück, bis der Verschluss mechanisch entriegelt wird und allein weiter zurückläuft, um nachzuladen.
Ein Beispiel für einen verriegelten Rückstoßlader ist der Kniegelenkverschluß der Pistole Luger 08.
Weitere Informationen
- Wikipedia - Rückstoßlader (abgerufen am 07.02.2016)
- Wikipedia - Verzögerter Masseverschluß (abgerufen am 07.02.2016)
- Thomas Schwenke: Funktionsweise einer Waffe - Colt M1911 (Animation). (angerufen am 12.07.2022)
- Rückstoßlader vs. Rückdrucklader, Waffentechnik in Algodoo. (abgerufen am 25.06.2023)
