Weißbeerige Mistel

| Weißbeerige Mistel | |
|---|---|
| Alternative Namen | Bocksfutter, Donnerbesen, Donnerkraut, Druidenfuß, Geißkraut, Hexenbesen, Hexenkraut, Leimmistel, Nistel, Vogelmistel, Wintergrün |
| Systematik | |
| Ordnung | Sandelholzartige (Santalales) |
| Familie | Sandelholzgewächse (Santalaceae) |
| Gattung | Misteln (Viscum) |
| Art | Weißbeerige Mistel |
| Wissenschaftlicher Name | |
| Viscum album | |
Die Weißbeerige Mistel (Viscum album), auch Bocksfutter, Donnerbesen, Donnerkraut, Druidenfuß, Geißkraut, Hexenbesen, Hexenkraut, Leimmistel, Nistel, Vogelmistel, Wintergrün genannt, mit ihren drei Unterarten, nämlich der Laubholz-, Tannen- und Föhren-Rasse, ist eine Pflanzenart in der Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae). Oft wird sie zusammen mit einigen anderen Gattungen wie Arceuthobium in eine eigene Familie Viscaceae gestellt, die dann ungefähr 400 Arten umfasst. Sie ist eine der wenigen parasitisch lebenden Gefäßpflanzenarten Europas, die direkt an Sprossachsen der Wirtspflanzen parasitiert.
- siehe auch: Hexenbesen
Unterarten
Es werden innerhalb der Art Viscum album mehrere Unterarten unterschieden, die eine Bindung an unterschiedliche Wirtsbaumarten besitzen:
- Laubholz-Mistel (Viscum album L. subsp. album) – auf Pappeln, Weiden, Apfelbäumen, Weißdorn, Birken, Haseln, Robinien, Linden, Ahornbäumen, amerikanischer Rot-Eiche, nordamerikanischer Schwarznuss, amerikanischen Eschen, amerikanischen Erlen, Hainbuche und anderen; auf Birnbäumen, Süßkirsch- und Pflaumenbäumen nur äußerst selten, gar nicht aber zum Beispiel auf Rot-Buche, Walnussbaum, Platanen, Paulownien, Götterbäumen oder Magnolien. Die Chromosomenzahl dieser Unterart beträgt 2n = 20.
- Tannen-Mistel (Viscum album subsp. abietis (Wiesb.) Janchen, Syn.: Viscum abietis (Wiesb.) Fritsch) – auf einzelnen Tannenarten, zumindest Weiß- und Griechischer Tanne (Abies cephalonica), sowie äußerst selten einmal auf einer Fichte sowie auf einer Laubbaumart.
- Kiefern-Mistel, Föhren-Mistel (Viscum album subsp. austriacum (Wiesb.) Vollm., Syn.: Viscum laxum Boiss. & Reut.) – auf Kiefern, sehr selten auf Fichten und Lärchen. Vorkommen in Süd- und Ostdeutschland (ab Iffezheim nordwärts, im und um den Nürnberger Reichswald; Brandenburg), Österreich (häufig bis zerstreut in der collinen bis montanen Höhenstufe der Bundesländer Wien, Burgenland, Kärnten (unsicher), Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol und Vorarlberg),[4] Südtirol und Japan.
Weitere Informationen
- Wikipedia - Weißbeerige Mistel (abgerufen am 28.01.2017)
- Die Mistel (Viscum album) - Pflanzlicher Parasit. Ein Mann im Wald vom 09.11.2018, (abgerufen am 07.06.2022)
