Gaston Phoebus
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Gaston III. Graf von Foix und Herr von Bearn (Gaston Comte de Foix) (1331-1391), auch Caston Fébus.
Gaston wegen seiner blonden Haare auch Phoebus genannt (=der Glänzende, nach dem griech. Sonnengott).
Verfasste im 14. Jahrhundert >Das Buch der Jagd<. Nach Auffassung einiger Fachleute existieren derzeit 37-44 Manuskripte, des Buches, wobei die meisten im Laufe des 15. Jahrhunderts entstanden.
Der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten Theodore Roosevelt hat dieses Buch ins moderne Englisch übersetzt.
- siehe auch: Ferrières, Henry de
- siehe auch: Jagdtraktat
Werke
- Livre de la Chasse. (Buch der Jagd) (entstanden ca. 1387-89)
Literatur
- Böhme, Klaus: Das "Buch der Jagd" des Grafen Phoebus. Von Leben und Werk des Kriegsabenteurers, Jägers und Schriftstellers. In: Wild und Hund, 9/1987, S. 36-39
- Dahms, Paul: Buchkunst auf höchstem Niveau. Gaston Phoebus - Das Buch der Jagd. In: Unsere Jagd, 3/2007, S. 66-67
- Hanimann, Joseph: Frühmorgens bei Vogelsang. Edler Jäger: Herzog Gaston Fébus im Pariser Musée de Cluny. In: Süddeutsche Zeitung, 24.01.2012, S. 12
- Oster, Uwe A.: Naturheilkunde in leuchtenden Farben. Link
- Schwartz, Heiko: Ein Bestseller vor 600 Jahren. Das "Livre de la Chasse" Jagdbuch des Gaston Phoebus. In: Die neue Neudammerin, II/2006, S. 33-48
- Schwenk, Sigrid: Jagdtraktate. In: Lexikon des Mittelalters 5, Sp. 272f.
- Gaston Phoebus, Wilhelm Schlag, und Marcel Thomas: Das Jagdbuch des Mittelalters. Ms. fr. 616 der Bibliotheque nationale in Paris. Graz: Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1994
- Gaston Phoebus: Das Buch der Jagd. Vollständige originalgetreue Faksimile Edition der Bilderhandschrift aus der Pierpont Morgan Library, New York. Luzern: Faksimile Verlag
- Werth, Hermann: Altfranzösische Jagdlehrbücher nebst Handschriftenbibliographie der abendländischen Jagdliteratur überhaupt. Niemeyer, 1889
- Wilhelm, Pia: Das Jagdbuch des Gaston Phoebus. (= Die Jagd in der Kunst). Hamburg/Berlin: Paul Parey, 1965
