Bigne, Gace de la

Aus Jagdfibel
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Gace de la Bigne, auch Gace de La Buigne (ca. 1310-1380).

Kaplan am franz. Königshof unter Philipp von Valois, Johann II. der Gute und Karl V.

Im Auftrag des Königs Johann II. der Gute verfasserte er für dessen Sohn einen allegorischen Roman "Le Romain des Oyseaulx", indem er die jagdlichen Gebräuche Mitte des 14. Jh. in Frankreich schildert. Das Buch ist Philipp II. dem Kühnen gewidmet, dem Sohn Johann II. der Gute.

Er stammte aus der alten Familie der Herren von La Bigne in der Diözese Bayeux. Er stammt aus einer Familie des niederen Adels der Basse-Normandie, deren Lehen La Buigne, Aignaulx, Clunchamp und Buron hießen. Diese Dörfer befinden sich heute im Departement Calvados. Laut seiner eigenen Lebensbeschreibung in seinem Gedicht erlernte er die Kunst der Falknerei seit seiner Kindheit, eine Leidenschaft, die er von seinen Vorfahren geerbt hatte.


siehe auch: Jagdtraktat

Werke

  • Le Romain des Oyseaulx.

Weitere Informationen

Literatur

  • Rychner, Jean: Gace de la Buigne. Le roman des deduis. 1953