.378 Weath. Mag.

| .378 Weatherby Magnum | |
|---|---|
| .375 H&H Mag., .375 Ruger, .375 Weath. Mag., .375 RUM, .378 Weath. Mag. | |
| Allgemeine Informationen | |
| Kaliber | 9,5x74 |
| Hülsenform | Randlos mit Gürtel |
| Entstanden | 1955 |
| Konstrukteur | Roy Weatherby |
| Mutterhülse | |
| Maße | |
| Ø Hülsenschulter | |
| Ø Hülsenhals | |
| Ø Geschoss | 9,5 mm (.375) |
| Hülsenlänge | 73,71 mm |
| Ø Patronenboden | 14,59 mm |
| Drall | |
| Gewichte | |
| Geschossgewicht | |
| Technische Daten | |
| Geschwindigkeit V100 | |
| Energie E100 | |
| max. Gasdruck | |
| GEE | |
1953 stellte Roy Weatherby die .378 Weatherby Magnum vor. Die kurz vorher von Weatherby entwickelte .375 Weath. Mag. konnte nicht die Leistung erreichen die nach Vorstellung Weatherbys im Kaliberbereich .375" erreichbar waren.
Da die .375 Weath. Mag. auf einer ausgeblasenen .375 Holland & Holland basierte, entwicklte Weatherby eine völlig neue Hülse mit Gürtel und der für Weatherby typischen Doppelradialschulter. Anlehnungnen an die .416 Rigby sind jedoch offensichtlich.
Die .378 Weatherby Magnum übertrifft die Leistung der .375 H&H um ca. 25 %.
Wegen ihrem großen Pulverraum entwickelte Federal ein spezielles Magnum-Zündhütchen (No. 215).
Die .378 Weath. Mag. wurde 2001 von Weatherby wieder aus dem Programm genommen. Die geringen Absatzzahlen beruhen wahrscheinlich auf den erheblichen Rückstoss den dieses Kaliber verursacht. Die .378 Weatherby erzeugt einen Rückstoß von durchschnittlich 104 J (77 ft·lbf) bei einem 4,1 kg (9 lb) schweren Gewehr. Dies steht im Vergleich zu 27 J (20 ft·lbf) bei einem Gewehr im Kaliber .30-06 Springfield oder 49 J (36 ft·lbf) bei der .375 H&H Magnum.
Fabrikmunition bietet nur A-Square an.
Die .378 Weatherby Magnum ist die Mutterhülse der .22/378 Weath Mag., 6,5/378 Weath. Mag., .270/378 Weath. Mag., 7 mm/378 Weath. Mag., .300 Kong, .300 Torres Belted, .30/378 Arch, .30/378 Kyser Mag., .30-378 Ultra, .30-378 Weath. Mag., .30/378 Weath. Mag. Imp., .30/378 Weath. Mag. Long., .30/378 Wolf Long, 8 mm/378 Weath. Mag., .338 Kubla Kahn, .338/378 TK, .338-378 Weath. Mag., .340/378 Weath. Mag., .350 Wells, .358 Watts, .375 A-Square, .416 Weath. Mag., .416 Buhmiller, .416 Colton Express, .416/378 Francis, .416/378 Weath. Mag., .423 Buhmiller, .458 Buhmiller, .460 Weath. Mag., .465 H&H Mag., .470 Buhmiller, .475 A&M Mag., 12,7x57 Anthis, .500 Buhmiller, .505 Empire, .510 Buhmiller, .510 Wells.
Weitere Bezeichnungen
- .378 Weatherby Magnum
- .378 Weatherby
- .378 Magnum
Weitere Informationen
- Wikipedia .378 Weatherby Magnum (eng. abgerufen am 24.05.2014)
- Ranking the Weatherby cartridges: from worst to best! Reloading Weatherby vom 17.06.2022, (abgerufen am 27.11.2022)
Literatur
- Heigel, Hans: Extremes. .378 Weatherby Magnum. In: Deutsches Waffen Journal, 4/2014, S. 98-99
- Klups, Norbert: Rückstoß übertrifft die Leistung ... . Weatherby-Magnum-Patronen gegen Standardmunition. In: Deutsche Jagd-Zeitung, 4/1989, S. 36-38
- Klups, Norbert: .378 Weatherby Magnum. In: Jagen weltweit, 1/2006, S. 16-18
- Reb, Werner: Weatherby Patronen. Die Roy Weatherby Story. In. Deutsches Waffen Journal, 10/1983, S. 1270-1275
- Walt, Pierre van der: African Dangerous Game Cartridges. 2012
- Zeitler, Roland: Die Brummer. In: Deutsche Jagd-Zeitung, 5/1993, S. 46-47
- Sauer-Weatherby-Büchsen und Weatherby-Büchsenpatronen. In: Deutsches Waffen Journal, 1/1965, S. 28-31
