.357 SIG

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.357 SIG
357sig.jpg
.356 TSW, .357 SIG, .38 Colt Auto
Allgemeine Informationen
Kaliber
Hülsenform Randlos mit Ausziehrille
Entstanden 1994
Konstrukteur
Mutterhülse .40 S&W
Maße
Ø Hülsenschulter
Ø Hülsenhals
Ø Geschoss (.355")
Hülsenlänge
Ø Patronenboden
Drall
Gewichte
Geschossgewicht
Technische Daten
Geschwindigkeit V0
Energie E0
max. Gasdruck
GEE

Die .357 SIG wurde von dem österreichischen Patronen-Designer Horst Grillmayer als .357 Grillmayer entwickelt und als .357 SIG bei Federal für die SIG 229 der Schweizer Industriegesellschaft hergestellt.

Die .357 SIG (bezeichnet als 357 Sig von der SAAMI und 357 SIG von der C.I.P. oder 9×22 mm in inoffizieller metrischer Notation) ist eine randlose Zentralfeuer-Handfeuerwaffenpatrone mit Flaschenhals, die vom schweizerisch-deutschen Schusswaffenhersteller SIG entwickelt wurde Sauer, in Zusammenarbeit mit dem Munitionshersteller Federal Premium. Die Patrone wird von einer Reihe von Strafverfolgungsbehörden verwendet.

Die .357 SIG basiert auf einem verengten 10 mm Auto. Anders als spezielle Wettkampfpatronen wie die 9×25 mm Dillon (1988), die eine 10 mm Auto-Hülse auf ein 9 mm-Geschoss reduzierte, war die .357 SIG (1994) die erste moderne kommerzielle Handfeuerwaffenpatrone mit Engpass seit den frühen 1960er Jahren, als Winchester führte eine Patrone im Kaliber .257 ein, die auf der .357 Magnum basierte, der inzwischen veralteten .256 Winchester Magnum (1960). Dann stellte Remington die erfolglose .22 Remington Jet (1961) vor, die eine .357 Magnum-Hülse auf ein Geschoss vom Kaliber .22 reduzierte, und die .221 Remington Fireball (1963), eine verkürzte Version ihrer .222 Remington.

Da .357 SIG-Übungsmunition etwa doppelt so teuer ist wie 9-mm-Munition und etwa 50 % mehr als .40 S&W, erreichte die .357 SIG aufgrund ihrer Kosten nie eine so große Verbreitung wie die .40 S&W.

Die .357 SIG bildet die Mutterhülse der .17-357 RG.

siehe auch: .40 Super

Weitere Informationen

Literatur